Der Jet (auch Monkey oder Snake genannt) ist eine Überschlagstechnik die auf der Unterarmtechnik beruht. Der Griff wird dabei nicht mit der Hand sonder mit der Innenseite des Unterarmes kontrolliert.

Schusstechnik

Der Jet ist direkt verbunden mit der Unterarmtechnik die ihn zu einem exotisch anmutenden, aber durch die leichte Erlernbarkeit und Effektivität weit verbreiteten Technik im Offensivspiel macht.

Vorbereitung

Der Ball wird wie bei der Vorhandtechnik unter der Fussrückseite einer Figur untergeklemmt so das eine optimale Kontrolle auf den Druckpunkt des Balles ausgeübt werden kann.

Ausführung

Im Gegensatz zur Abrollertechnik auf der Vor-/Rückhand wird der Ball nicht, oder nur minimal wärend des seitlichen Abspieles zur Stangenmitte hin angeschnitten. Wärend die Stange mit dem Unterarm kontrolliert wird, gibt man den Ball nach einer kleinen Ausholbewegung in die gewünschte seitliche Bewegungsrichtung (Schub/Zug) Geschwindigkeit, lässt den Ball laufen und bewegt die Figur auf die Höhe der anvisierten Deckungslücke. unmittelbar bevor der Ball die Figur erreicht wird mit der Unterarmtechnikeine schnelle Rotation der Stange ausgeführt und der Ball so eingeschossen.

Täuschmöglichkeiten

Ähnlich wie bei der Vorhandtechnik liegt die am häufigsten verwendete Täuschmöglichkeit in der seitlichen Bewegung mit Ball. Durch mehrfaches, schnelles seitliches Führen und unmittelbares Stoppen können dem Gegner so Schussversuche vorgetäuscht werden um Ihn zum öffnen von Deckungslücken zu verleiten. Wichtig ist das der Griff dabei durchgehend mit dem Unterarm kontrolliert wird. Eine beliebte Täuschung ist zudem eine schnelle Rotation in die Gegenrichtung. Dazu wird der Ball aus der Klemmposition etwas zur Seite mitgenommen, die Figur (unter durchgehender Kontrolle mit dem Unterarm) in kurzer Entfernung vom Ball im Uhrzeigersinn um 360° gedreht so dass der Ball am Ende der Rotation sofort wieder unter dem Fuss der Figur wie zuvor geklemmt zum liegen kommt. Wird diese Bewegung schnell ausgeführt wirkt sie wie ein Schussversuch und eine dadurch entstehende Deckungslücke kann sofort mit eimen Jet genutzt werden.

Variationen

Der Jet ist sowohl in Schub- und Zugrichtung und in beliebiger Länge ausführbar. Daraus ergibt sich eine gute Variationsbreite.

Schwierigkeiten

Die eigentliche Schwierigkeit beim Jet liegt in der ungewohnten art der Griffkontrolle mit dem Unterarm und nicht wie sonst üblich mit der Hand.

Training

Trainiert man den Jet zum ersten male ist es wichtig die eigene Griffhaltung zu finden. Dazu probiert man am besten verschiedene Stellen des Unterarmes aus und zieht den Schuss zunächst ohne seitliche Bewegung des Balles durch. Ist so ein gutes Gefühl für den Ball und eine optimale Ballbeschleunigung gefunden bietet es sich an das seitliche Rollen des Balles und sein Stoppen mit der Unterarmkontrolle zu trainieren ohne zu schiessen. Dabei sollte die Länge der seitlichen Bewegung von kurz bis hin zur vollen Torbreite variiert werden. Wenn auch das sicher funktioniert ist es Zeit beides zu einem Schuss zu kombinieren. Auch dabei sollte man möglichst in Schub- und Zugrichtung sowie für verschiedene Längen trainieren.

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