Bei einem Turnier – egal in welcher Sportart – geht es in erster Linie darum den Besten zu ermitteln. So gibt es unterschiedliche Turnier-Varianten die dabei zum Einsatz kommen können. Während beim Fussball und Tennis zum größten Teil der KO Modus in Einsatz kommt, wird in letzter Zeit im Tischfussball ein anderes Turniersystem gespielt (Übrigens, alle gleich erwähnten Turniervarianten lassen sich mit einer Software austragen, die man sich auf unserer Softwareseite kostenlos downloaden kann).

Doch beschäftigen wir uns zunächst mit der Thematik, welche Anforderungen ein Turnier erfüllen muss, um somit besser verstehen zu können, welcher Modus für Tischfussball sinnvoll ist:

  • Wie bei anderen Sportarten soll der beste Sportler den ersten Platz erreichen. Der Zweitbeste den zweiten Platz, der Drittbeste den dritten Platz.
  • Die Spannung soll hoch gehalten sein, so soll das Finale erst zum Schluss stattfinden
  • Spannende Spiele sind für die Zuschauer wünschenswert. Für den Zuschauer soll das spannendste Spiel das letzte sein (Finale).
  • Die Turnierform soll so gestaltet sein, dass sich die Spieler in jedem Match neu motivieren sollen um den nächsten Sieg zu erreichen. Dabei soll vermieden werden, dass sich die Spieler auf ein Unentschieden einigen, um somit einen Dritten zu benachteiligen. Auch eine taktische Niederlage darf nicht mit einem Schlusssieg belohnt werden.

Die populärsten und beliebtesten Turnierformen die diese Anforderungen (größtenteils) erfüllen sind:

  • KO-System
  • Jeder-spiel-gegen-jeden-System
  • Schweizer System

Beim Jeder-spielt-gegen-jeden-System ist der große Nachteil, dass die beiden besten gleich zu Beginn aufeinander treffen können. Somit würde es kein spannendes Finale geben. Auch die Spannung geht dabei verloren. Mit einer Turniersoftware lassen sich

Der Klassiker aller Turnierformen ist sicherlich das K.O.-System. Hier treffen zwei Spieler/Teams aufeinander an; der Gewinner kommt stets weiter, der Verlierer scheidet aus. Wer am Ende alle Spiele gewonnen hat, ist der Sieger. Das K.O.-System kommt bei den größten Weltmeisterschaften zum Einsatz; im Fussball, Tennis, Tischtennis, Basketball, usw. Laut Statistiken vieler Sportwettanbieter wie www.sportwettenbonus.eu wird hier die größte Aufmerksamkeit erreicht. Entsprechende Werte findet man auch hier. Oftmals wird diese Turnierform oftmals um eine weitere Turnierform ergänzt: Vorrundenspiele. Erst wer die Vorrunde übersteht, darf in die spannende K.O.-Runde. Aus organisatorischen und zeitlichen Gründen finden diese Vorrundenspiele in verschiedenen Gruppen statt.

Auch für Tischfussballspieler wäre eine derartige Turnierform mit Vorrundenspiele und mit anschließendem K.O.-System sinnvoll. Jedoch ist es beim Tischfussball möglich – im Gegensatz zum Fussball oder anderen größere Mannschaftssportarten – mehrere „Vorrundenspiele“ auszutragen. Hier kommt jetzt das „Schweizer System“ ins Spiel, denn mit diesem Turniermodus sind zusätzlich gleichstarke Spielpaarungen möglich. Je häufiger man spielt, desto gleichwertiger werden die Gegner und desto spannender werden die Spiele. Nach einer zuvor festgelegten Anzahl an Spielrunden ergibt es sich am Ende eine Rangliste, so dass der spielstärkste Spieler feststeht.
Bei vielen Tischfussball-Turnieren wird anschließend zusätzlich eine K.O.-Phase eingeführt.

Das Schweizer System ist in der Tischfussball-Szene sehr etabliert. Viele kleinere Hobbyturniere werden mit dem Schweizer System ausgetragen. Doch auch der große internationale Tischfussball Verband ITSF hat angekündigt in Zukunft das Schweizer System einzusetzen, wie man hier nachlesen kann.